Sonntag, 22. Mai 2016

Auf allgemeinen Wunsch einer einzelnen Dame...

...Update: Ich nehme mir fest vor, wieder öfter zu bloggen. Echt.

Letzte Woche war mal wieder hart an der Grenze des für mich Machbaren. War im Kindergarten, 5 Std. Küche as usual. Stellt man sich vielleicht recht locker vor, ist es aber nicht. 11 Uhr komm ich an, nach Frisieren meiner Haare, die nach der Radfahrt immer aussehen wie bei einem explodierten Wellensittich, das Personalklo checken, gucken ob in beiden Toiletten jeweils noch 2 Rollen Papier hängen, ob genügend Handtucheinmalpapier da ist, beides ggf. auffüllen, gewaschene Wäsche falten und einräumen, WaMa und Trockner checken, evtl. einschalten, max. 5 Min. für alles. Auf dem Weg in die Küche Besen, Handfeger und Schaufel mitnehmen, spart nachher einen Weg in den Putzraum. Geschirrspüler ausräumen, so er denn hoffentlich fertig ist, schnellstmöglich das Frühstücksgeschirr von rund 75 Kindern wieder rein - wenn ich Glück hab nur noch eine Maschine, wenn ich Pech hab 2 und dann wirds richtig eng. Der läuft 20 Min., hab aber nur 45 Min. Zeit zum ein- und ausräumen und auf 2-3 Rollwagen verteilen und in die einzelnen Räume bringen und in die Schränke räumen. Da bin ich dann das erste Mal schweißgebadet. Jeder kennt es ja, wie heiß die Dampfwolke ist und auch das Geschirr. Alles etwas abkühlen zu lassen geht nicht, keine Zeit. Zwischendurch aus dem Lager neben der Küche acht Wasserflaschen holen - zwei Mal laufen also - und in die Halle stellen. Wo ich schon mal da bin die benutzten Becher mitnehmen, checken ob noch zwei Wasserflaschen da sind, ggf. neue holen. Ausrechnen, an wie vielen Tischen die Kinder sitzen, pro Tisch 5 Kinder. Im Schnitt 12 Tische, also jeweils 12 Schalen für - je nach dem - Kartoffeln, Soße, Gemüse, Fleisch als Beispiel bereit stellen. Die passenden Löffel/Kellen dazu. Nachtisch für 4 Gruppen in Schüsseln gerecht verteilen. Beispielsweise eine Gruppe achtzehn Kinder, eine zwölf, eine dreizehn, eine neun. Schüsseln auf die entsprechenden Wagen verteilen. Zwischendurch Kinder, die ne Wasserflasche brauchen, Erzieherinnen, die irgendwas fragen. 12 Uhr Essen aus den heißen Transportbehältern - da steh ich dann quasi drüber, heißer Dampf umströmt meinen Kopf, wieder schweißgebadet. Das mach ich mit einer Erzieherin zusammen. Dann wir beide jeder zwei Wagen in die Gruppen bringen. Puuuuh. Schnell nen Schluck Wasser trinken, dann mit Fegegeschirr bewaffnet zwei Flure vor den Gruppenräumen fegen und die gesamte Eingangshalle. 10 Min. Mittlerweile ist der Geschirrwagen von den Windelpup*sern - 1-2-Jährige - zurück gekommen, Essensreste von den ganzen Tellern und Schüsseln in eine Schüssel kratzen, in Geschirrspüler räumen. Transportbehälter mit Hilfe eines zufällig vorbeikommenden Opfers - sprich einer Erzieherin - ausleeren. Die sind so schwer und groß, das kann ich alleine nicht. Um diese Zeit trifft die etwa achtjährige A. ein, die mir immer irgendwas zu erzählen hat. Die nächsten Wagen werden gebracht, weiter Geschirr verarbeiten. Wagen sauber machen. Mit sauberem Geschirr bestücken - es liegt auf jedem Wagen ein Zettel, wie viele Tassen, Teller, Schälchen drauf müssen. Der Essenlieferant kommt, bringt Essen für eine Gruppe Schulkinder, nimmt die ersten Transportkisten wieder mit. Die Erzieherin fragen, ob sie in einem oder in zwei Räumen essen - warum zum Donnerwetter kann die mir das nicht einfach mitteilen? Kann doch nich so schwer sein - entsprechend einen oder zwei Wagen fertig machen, Nachtisch abfüllen etc. wie bei den anderen Gruppen auch. Bloß keinen Fehler machen, die Dame - Erzieherin - ist dann seeeehr ungehalten. Weiter ständig Geschirr verarbeiten, weiter schweißgebadet. Sauna brauch ich nich :D. Dienstags und Donnerstags einen großen Gruppenraum fegen. Personaltoiletten sauber machen - 2 Klos incl. sämtlichem Inventar, Waschraum incl. Türen, Fensterbank, Spiegel, was da eben so is. Weiter Geschirr. Drauf achten, dass drei der sechs Wagen als erstes fertig sind, die werden sofort wieder für die Nachmittagsgruppen gebraucht. Zwischendurch nen Happen essen. Ach ja, zurückgekommenes Essen zusammenfüllen, also die Reste von z.B. Soße aus 5 Schüsseln in eine kippen, bei allen anderen Speisen ebenso. Die großen Transportbehälter sauber machen. Sind so groß, die passen man gerade so in die Spüle. Wischeimer fertig machen, schnell die Küche, den Flur, das Personalklo wischen. Müll aus eben diesem aus drei Mülleimern in einen blauen Sack kippen, 3 Mülleimer aus der Küche leeren, mit Sack bewaffnet die Kollegin suchen, mir den Müllschlüssel geben lassen, durch den Garten wandern zu den Mülltonnen und schnell, heimlich, still und leise nach 4 Stunden eine rauchen. Wird auch Zeit :D. Reste von Geschirr abwaschen, sortieren, wegräumen, Küche sauber machen, Feierabend. Uffz. Mir tun alle Knochen einzeln weh. Hinzu kommen sechs wunderhübsche, bunte Hämatome an beiden Beinen, die ich einem Autofahrer zu verdanken habe, der mich letzten Samstag mit dem Auto umgenietet hat.

Nächste Woche hab ichs wieder gut, die Arbeit in der Schule ist dagegen fast wie Urlaub.

Montag, 9. Mai 2016

Wie es war gestern...

Toll! Ein rundum schöner Tag. Hab hin und her überlegt, aber mir fällt nix ein, was irgendwie besser hätte sein können - bis auf die nicht sichtbaren Hängebauchschweinbabys - oder etwas, über das ich mich geärgert hätte.

Kurz nach 13 Uhr hat die liebste Fastschwiegersohn von allen Schatzi und mich abgeholt und wir sind nach Bassum, um Kind 3 von der Arbeit abzuholen. Weil am Samstag sich hier diverse Besucher/innen die Klinke in die Hand gegeben haben und ich zu viel Input für mein kleines Hirn hatte, hab ich völlig vergessen, dass ich versprochen hatte, ihr etwas zu essen mitzubringen. Wurde mir großzügig verziehen, und ich durfte sogar vorne sitzen im Auto. Hab festgestellt, dass mir dann nicht ganz so düdelig wird während der Fahrt. Also hin zum güldenen M, das ist nur ein paar Minuten entfernt. Gab für alle weiblichen Gäste ne rosafarbene Rose. Mein Rettungsversuch - sofort mit meinem kleinen Schlüsselbundanhängertaschenmesserchen anschneiden und dann in meinen mit mitgeführtem Mineralwasser ausgespülten und mit Selbigem gefüllten Milchshakebecher zu stecken hat leider nicht geklappt, sie lässt den Kopf hängen.
Also weiter zum Tierpark. Ach nee, wohl eher ein Pärkchen. Groß ist der nicht, aber sehr schön angelegt mit recht vielen Tieren. Gleich als wir reinkamen war ich echt überrascht, man geht als erstes auf einen großen See zu, und da saßen doch tatsächlich vier Schildkröten! Ich war schon zig Mal dort, aber die hab ich noch nie gesehen. Ich mag die total gern und will auch eine *aufstampf* :D. Drei winzige Entenküken paddelten am Ufer rum, aber das wars auch schon mit Kinderstube. Die Hängebauchschweinchen waren wohl im Stall, und die Ziegen im Streichelgehege waren noch schwanger. Kann nicht mehr lange dauern, bis die Kleinen kommen, wir fahren dann bald noch mal hin.
Um achtzehndreißig hat mich dann Kind 2 abgeholt, wider Erwarten, sollte dies doch eigentlich Kind 1 tun. Aber die hatte sich zeitlich vertüdelt wie so oft. Ich hab lange nicht mehr á la carte gegessen dort und muss sagen, es war traumhaft!

Fortsetzung folgt, der Tag ruft! Ich wünsche euch einen schönen Solchen *wink*

Sonntag, 8. Mai 2016

Muttertag...

...is schon wieder. Und isch schwör, ich denk heute nur an MICH. So. Und die Brut auch, darüber freu ich mich. In zwei Stunden gehts mit Kind 3 samt Freund und Schatzi in den kleinen Tierpark nach Bassum, darauf freu ich mich. Kind sagt, sie haben dort Babyhängebauchschweine. Voll süüüüüß! Übrigens ist das die einzige Anlage, die ich kenne, wo man keinen Eintritt zahlen muss. Wird alles über Spenden finanziert. Dann rief gestern Abend Kind 1 an - wer sonst, Kind 2 meldet sich nach wie vor nie - und meinte, beide, also Kinder 1 und 2 würden mich zum Essen einladen wollen, ich soll mir aussuchen, wo ich hin will. Nachdem der Lieblingsgrieche ausscheidet - ich bin untröstlich, aber nach Inhaber- und Kochwechsel soll der grottenschlecht geworden sein - hab ich mich fürs M*axidingens entschieden. Die haben einen tollen Garten, ich hoffe, es wird nicht zu stürmisch, so dass wir draußen sitzen können. Ansonsten tue ich heute noch genau drei Dinge: Nix, nothing, rien...

Mittwoch, 4. Mai 2016

Ich weiß, ich weiß...

...hier ist nicht viel los in letzter Zeit. Aber ich gelobe Besserung, wenn sich die etwa 21,337243 überwiegend mentalen Baustellen erledigt haben.

Ich sollte Lotto spielen, guckt mal: Runterscrollen bis da die Liste erscheint...

http://tippspiel.kreiszeitung.de/index.php